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Mann zerbricht symbolisch seine Zigarette, um das Rauchen zu beenden

Risikolebensversicherung für Raucher

Inhaltsverzeichnis

 

 

Wer eine Risikolebensversicherung abschließt, tut das in der Regel nicht für sich. Der Abschluss erfolgt, um andere Menschen vor den Folgen des unerwarteten, eigenen Todes zumindest finanziell zu schützen. Da Raucher statistisch gesehen ein höheres Sterblichkeitsrisiko als Nichtraucher haben, sind die Beiträge für die Risikolebensversicherung in der Regel höher. Wir haben in diesem Ratgeber alles Wichtigste zum Thema Risikolebensversicherung & Raucher zusammengetragen.

Kann ich als Raucher eine Risikolebensversicherung abschließen?

Ja, das geht. Auch als Raucher kann in der Regel problemlos eine Risikolebensversicherung abgeschlossen werden.  Zwar sind die Beiträge für Raucher in der Regel höher als für Nichtraucher, aber der Schutz ist der gleiche.

Sofern die Formalia geklärt sind und Sie die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantwortet haben, steht einer Risikolebensversicherung meist nichts mehr im Wege.

 

Direkt zur Risikolebensversicherung

Ab wann gilt man bei einer Risikolebensversicherung als Raucher?

Jeder Mensch, der in den vergangenen 12 Monaten Tabak konsumiert hat, gilt in der Regel als Raucher bei Versicherern. Wichtig: Damit ist nicht nur das Rauchen von Zigaretten gemeint. Wie das Nikotin aufgenommen wurde, ist dabei ebenfalls nicht erheblich. Nikotinpflaster sind vielleicht ein guter Weg, um mit dem Rauchen aufzuhören, machen aber aus einem Raucher nicht automatisch einen Nichtraucher.

Als Raucher gilt derjenige, der in den letzten 12 Monaten Tabak darüber konsumiert hat:

  • Zigarette
  • Zigarillo
  • Zigarre
  • E-Pfeife
  • Schnupftabak
  • Kautabak
  • Nikotinpflaster
  • Nikotinkaugummi

 

Lesetipp: 7 Tipps zur Risikolebensversicherung
Wann, wie viel und warum eigentlich? 7 schnelle Fragen und 7 schnelle Antworten zur Risikolebensversicherung finden Sie im verlinkten Ratgeber.

Warum sind die Beiträge für Raucher teurer?

 

Weil Rauchen schädlich ist und ein erwiesenes Risiko für die eigene Gesundheut darstellt. Statistisch betrachtet steigt die Sterblichkeitswahrscheinlichkeit als Raucher deutlich an. Pro Jahr versterben etwa 127.000 Menschen in Deutschland an den Folgen des Tabakkonsums. Unterm Strich sind das mehr als 300 Menschen am Tag.

Somit ist ein höherer Beitrag zur Risikolebensversicherung die logische Konsequenz. Je höher die Chance ist, zu versterben, desto höher muss der Versicherer die Beiträge kalkulieren. Nur so ist es möglich, eine Versicherung zu vertretbaren Beiträgen anzubieten.

Denn wenn die Kosten für Raucher nicht höher wären als für andere, müssten die Beiträge zur Risikolebensversicherung für alle steigen. Auch für Nichtraucher.

Wenn einer raucht, raucht die ganze Familie mit.

Kann ich beim Abschluss der Risikolebensversicherung verschweigen, dass ich rauche?

Niemand kann Sie dazu zwingen, beim Abschluss der Risikolebensversicherung die Wahrheit zu sagen. Allerdings riskieren Sie Ihren kompletten Versicherungsschutz, wenn Sie lügen oder etwas verschweigen.

Wer wissentlich und vorsätzlich eine Vorerkrankung oder z.B. das Rauchen unterschlägt, muss im Ernstfall mit Problemen bei der Auszahlung der Versicherungssumme rechnen. Zu verschweigen, dass man raucht, ist also keine gute Idee.

Zudem lässt sich das Rauchen auch im menschlichen Körper nachweisen. Wie lange das möglich ist, hängt vom jeweiligen Ansatzpunkt ab. Nikotin lässt sich nachweisen in:

  • Blut
  • Haar
  • Urin

 

Gut zu wissen: FAQs zur Risikolebensversicherung
Wir haben für Sie die häufigsten Fragen rund um das Thema Risikolebensversicherung zusammengetragen. In unserer FAQs finden Sie klare Fragen kompakt und einfach beantwortet.

Mit dem Rauchen aufgehört oder angefangen: Muss ich die Risikolebensversicherung informieren?

Was grundsätzlich im Umgang mit einer bestehenden Risikolebensversicherung immer gilt, gilt auch fürs Rauchen: Wenn sich Ihre Gewohnheiten ändern, sollten Sie Ihren Versicherer darüber informieren.

Und das ist auch völlig normal: Risikolebensversicherungen sind Produkte, die man in der Regel über einen längeren Zeitraum hat. In der Praxis werden sie im Schnitt für mindestens 10 Jahre abgeschlossen. Dass sich in dieser Zeit Gewohnheiten und Ansichten ändern, gehört dazu.

Vom Raucher zum Nichtraucher

Um als Nichtraucher zu gelten, müssen Sie in der Regel 12 Monate lang rauchfrei sein. Erst dann kann der Versicherer Sie als Nichtraucher einstufen und bessere Konditionen bieten.

 

Tipp: Kosten sparen als Nichtraucher
Wenn Sie mit dem Rauchen erfolgreich aufgehört haben, sollten Sie im Einzelfall prüfen, wie Sie mit Ihrere Risikolebensversicherung Geld sparen können. Entweder Sie können im bestehenden Vertrag in einen bessere Beitragsregion wechseln oder direkt bei einem neuen Versicherer zu einem besseren Preis einsteigen. Unsere Risikolebensversicherung Digital gibt es bereits ab 2,34 EUR pro Monat!

Vom Nichtraucher zum Raucher

Wer während einer bestehenden Risikolebensversicherung mit dem Rauchen anfängt, muss das in aller Regel dem Versicherer melden. Der Grund ist die Gesundheitsprüfung zu Beginn: Dort wurden Sie als Nichtraucher eingestuft und anschließend bewertet.

Ändert sich Ihre Gewohnheiten, ändern sich auch die Gegebenheiten im Versicherungsvertrag.

Lohnt sich eine Risikolebensversicherung für Raucher?

Eine Risikolebensversicherung lohnt sich immer dann, wenn man sie braucht – das gilt auch für Raucher. Wer beispielsweise einen Immobilienkredit, den Geschäftspartner oder allgemein die Familie für den Fall der Fälle absichern will, profitiert von einer solchen Versicherungspolice. Rauchen hin oder her.

Einerseits sind die monatlichen Beiträge für Raucher zwar in der Regel höher als für Nichtraucher, andererseits auch die Sterblichkeit. Rein rechnerisch lohnt sich eine Risikolebensversicherung also für Raucher sogar leider mehr als für Nichtraucher: Laut Statistik ist die Chance bei Rauchern höher als bei Nichtrauchern, unvermittelt aus dem Leben gerissen zu werden.

 

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