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Gerrit Winter schaut in die Kamera

Die ganze Familie hat Krebs
(Teil 2)

Fotocredit: Kevin Koelker Photography

Ich habe bisher darüber berichtet, wie es sich als Angehöriger angefühlt hat, einen Familienangehörigen oder eine Familienangehörige, in diesem Fall meine Mom, durch ihre Erkrankung zu begleiten. Dabei habe ich festgestellt, dass im Falle einer Krebsdiagnose, die ganze Familie an Krebs erkrankt. "Angefühlt hat" steht deshalb in der Vergangenheitsform, da ich am 3. Mai meine über alles geliebte Mom an diese schreckliche Krankheit verloren habe. 

Aus diesem Grund möchte ich mit diesen Worten hier Mut machen und vor allen Dingen die emotionale Bedeutung für Betroffene und Angehörige herausstellen.

 

Fester Glaubenssatz: „Ich muss es mit den Mitteln schaffen, die ich habe“

Meine Mutter war eine wahnsinnige Kämpferin und bis zum Tag ihres Todes war es für sie ganz und gar nicht klar oder unausweichlich, dass sie sterben wird - so wie die Ärzte es immer prophezeiten. Zu gut waren ihre Werte, zu stark ihre Psyche, zu groß Ihr Wille ihr Leben durch eine alternativmedizinische Behandlung zu verlängern, nachdem die Schulmedizin sie aufgegeben und für tot erklärt hatte. Zu viele unempathische Schulmediziner, die versuchten, ihr Lebensende vorherzusagen, machten ihren Weg durchaus beschwerlich. Emotional wäre es für sie eine riesengroße Stütze gewesen zu wissen, dass man sich gleich z.B. in empathischere und zuversichtlichere alternativmedizinische Hände hätte begeben können, wenn das nötige Kleingeld da gewesen wäre. Meine Mutter kommt aus einer Generation, die in punkto Finanzen immer eher aus einem Mangel heraus agierte, niemals aus der Fülle und somit war es für sie der Status Quo, mit den vorhandenen Ressourcen der systemischen Therapie, die durch die Krankenkasse finanziert wurde, klarkommen zu müssen. Fast egal war es da, dass es durch mich oder andere Menschen auch die Möglichkeit gegeben hätte, diese alternativmedizinischen oder privatklinischen Pfade vorher zu beschreiten. "Was man nicht hat, kann man nicht ausgeben.", das war eher die lautende Devise.

 

Die Krebsversicherung hätte die notwendige Sicherheit geben können.

Man könnte das nötige Kleingeld aber haben, denn die Krebsversicherung der Nürnberger Versicherung stellt genau für dieses Problem sofort bis zu 100.000 € nach gestellter Krebsdiagnose zur Verfügung. Damit hätte auch meine Mom sofort selbstbestimmt, eigenverantwortlich und ihrer inneren Stimme folgend entscheiden können, was nun hätte getan werden müssen oder können. Frei aus dem Bauch heraus, ohne nachzudenken, jemanden damit finanziell zu belasten oder zu überfordern. Die Scham und die alten Bekannten namens Schuldgefühle oder schlechtes Gewissen wären dann auch nicht hinzugekommen. Ein Glücksfall wären diese 100.000 Euro für meine Mutter gewesen, denn es hätte ihr auch emotionale Stabilität gegeben, zu wissen, dass sie selbstbestimmt und eigenverantwortlich entscheiden kann, ohne den eigenen Kontostand, die gemeinsame Kontoführung mit dem Ehemann oder sogar das übergeordnete Familienwohl im Blick behalten zu müssen. Ein solcher "finanzieller Segen", so möchte ich ihn mal nennen, hätte meine Mutter von überflüssiger emotionaler Last befreit und hätte ihr dieses furchtbare Gefühl des Ausgeliefert-Seins entziehen können. Ich wäre darüber sehr froh gewesen.

 

Unsere letzten gemeinsamen Tage waren endlich unbeschwert.

Gott sei Dank konnten wir die letzten zehn Tage mit ihr gemeinsam in der coolsten Wohngemeinschaft Kölns, in unserer Wohnung, verbringen. Sie zog zu uns und so konnte ich noch tiefer in die Pflege und in die Bedürfnisse meiner Mutter einsteigen und ihr anmerken, wie sich viele ihrer Sorgen, Ängste und Nöte plötzlich in Luft auflösten. Sicher fühlte sie sich nun, geborgen und konnte sich zuversichtlich und voller Kraft in ihre privat zu finanzierende alternativmedizinische Therapie stürzen, die - schicksalhafter könnte es nicht sein - einen Tag nach ihrem Tod begonnen hätte. 

Das angebotene Geld nahm sie nun Gott sei Dank an und wollte nun „Design your future" spielen: ein neues Leben, noch zu verwirklichende Träume wahr werden lassen und die Krankheit ausbremsen, das waren ihre Ziele und das waren auch meine innigsten, tiefsten Wünsche für den "Sechser im Lotto" in meinem Leben. Leider hatten wir nur zehn wundervolle, aber trotzdem nicht leichte Tage, dazu sechs Monate nonstop zusammen in Krankenhäusern. Eine intensive Zeit. Um die häusliche Pflege und die passende Therapie in der ambulanten Versorgung zu ermöglichen, musste ich viele nervenaufreibende und wenig aufschlussreiche Gespräche mit vielen Trägern, Institutionen und Diensten führen müssen, die mich nie klüger, sondern immer nur frustrierter machten.  Immer und wirklich immer hätte es am Geld gelegen, um eine ausreichende Krebstherapie zu erhalten. Denn alles Erschwingliche und so dringend Benötigte ohne Wartelisten wäre nur mit dem nötigen finanziellen Fundament zu stemmen gewesen. Eine unerträgliche Situation, die ich meist nicht kommunizierte, um meine Mutter nicht zu belasten.

 

Mein Fazit: Kämpft immer gegen Krebs, aber mit Hilfe!

Fazit ist, dass es egal ist, wie schlimm und wie schicksalhaft die Krankheit am Ende ausgeht. Es geht darum, in der Zeit des Erkrankt-Seins gute Voraussetzung für seelische Heilung zu erschaffen. Nur so kann ein Körper überhaupt den "inneren Doktor" aktivieren und sein Immunsystem einer solch bösen und oft langwierigen Krankheit entgegenstellen. Nur so kann eine Krankheit wie Krebs besiegt oder zumindest zum Stoppen gebracht werden: unser Innerstes gibt immer den Ton an und dieses Innerste braucht Sicherheit. Um den Kampf gegen Krebs mit allem Nötigen aufzunehmen, braucht es ein stabiles psychisches und mentales Fundament von der Familie, von Freunden, Coaches, Ärzten und Therapeuten und auch ganz klar: ein sorgenfreies finanzielles Polster. Sonst wird das Gesundwerden erschwert. Ich hätte ihr von ganzem Herzen gewünscht, dass sie sich durch eine Krebsversicherung selbst all das hätte ermöglichen können. 

Emotionale und finanzielle Unterstützung hatte sie Gott sei Dank durch mich und andere gute Seelen auf unserem Weg. Ich wünsche jedem Menschen, dass er dieses Geschenk aber nicht nur deshalb erhält, weil sie oder er zufällig einen Sohn, eine Tochter, eine reiche Schwester oder reiche Eltern hat oder einen wundervollen Arzt kennt. Sondern weil er die reelle Chance erhält, durch Eigenverantwortung und Selbstbestimmung in den Zeiten, in denen Krebs erst noch eine weit entfernte Sorge und kein lebensbestimmendes Element ist, aktiv seine Zukunft in die Hand nehmen zu können. Mit der Krebsversicherung der NÜRNBERGER in den heutigen Zeiten machbar.

Vergleichbar vielleicht mit einem kleinen Regenschirm, den man sich im besten Fall dann kauft, wenn man denkt, dass es irgendwann regnen könnte und dann aufspannen kann, wenn es tatsächlich regnet. Wer weiß schon genau, wann auf unserem Weg durch das Leben der nächste Regen einsetzen und wann die Sonne scheinen wird? Und wer hätte dann nicht gerne einen Regenschirm dabei?