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Mammografie: Erklärung, Ablauf & FAQs

Eine Ärztin und eine Patientin stehen vor einem Mammografie Gerät und führen eine Mammografie durch.

Das Wichtigste vorab:

  • Die Mammografie ist ein medizinisches Verfahren, das Röntgenstrahlen verwendet, um die Brust auf Anzeichen von Brustkrebs zu untersuchen.
  • Während einer Mammografie wird die Brust zwischen zwei flachen Platten platziert und zusammengedrückt, um Röntgenbilder der Brust zu erhalten.
  • Eine Mammografie ist nicht für schwangere Frauen, Frauen mit Brustimplantaten oder Frauen geeignet, die bereits Biopsien oder Operationen an der Brust hatten, und kann kurzzeitige Schmerzen, Blutergüsse oder Empfindlichkeit in der Brust verursachen.

Die Mammografie ist das wichtigste Früherkennungsverfahren für Brustkrebs. Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, was eine Mammografie ist, wie sie abläuft und welche häufig gestellten Fragen es dazu gibt. Wir geben Ihnen auch Tipps, was Sie vor und nach einer Mammografie beachten sollten und was gegen eine Mammografie spricht. Informieren Sie sich jetzt!

 

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Was ist die Mammografie?

Die Mammografie ist ein radiologisches Verfahren zur Untersuchung der Brust. Dabei wird die Brust zwischen zwei flachen Platten gepresst, um das Gewebe flach zu machen und klare Röntgenbilder zu erhalten. Diese Bilder werden dann von einem Radiologen oder einer Radiologin interpretiert, um Anomalien oder verdächtige Gewebemassen zu identifizieren, die auf Brustkrebs hinweisen könnten. Die Mammografie wird als eine effektive Methode zur Früherkennung von Brustkrebs angesehen und wird normalerweise bei Frauen über 50 Jahren oder bei Frauen mit erhöhtem Risiko für Brustkrebs empfohlen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Mammografie allein nicht ausreichend ist, um eine Diagnose von Brustkrebs zu stellen, und dass weitere Tests wie Ultraschall oder Biopsien erforderlich sein können.

Wie läuft eine Mammografie ab?

Eine Mammografie beginnt damit, dass die Frau von einem/r medizinischen Fachangestellten gebeten wird, ihre Kleidung von der Taille aufwärts auszuziehen und einen Krankenhauskittel anzuziehen. Dann wird sie gebeten, vor einem speziellen Mammografiegerät zu stehen, das aus zwei flachen Platten besteht. Die erste Platte wird von oben herabgesenkt und die Brust wird zwischen den beiden Platten platziert und zusammengedrückt, um das Gewebe zu glätten und klare Röntgenbilder zu erhalten. Die Frau wird gebeten, während der Aufnahme still zu stehen und tief einzuatmen, um die Brustmuskeln zu entspannen. Der Vorgang wird dann für die andere Brust wiederholt. Die gesamte Prozedur dauert normalerweise etwa 20 Minuten. Es ist wichtig zu beachten, dass das Zusammendrücken der Brust während der Mammografie unangenehm oder schmerzhaft sein kann, aber der Druck dauert normalerweise nur wenige Sekunden.

Was sollte man vor einer Mammografie nicht machen?

Es ist wichtig, vor einer Mammografie bestimmte Dinge zu vermeiden, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse so genau wie möglich sind. Zum Beispiel sollte man vor der Mammografie keine Deodorants, Lotionen oder Parfums auf die Brust auftragen, da dies die Bilder beeinträchtigen und die Diagnose erschweren kann. Es wird auch empfohlen, Schmuck, insbesondere Halsketten, abzulegen, da diese die Bilder ebenfalls beeinträchtigen können.

Was muss ich zur Mammografie mitbringen?

Um eine Mammografie durchzuführen, gibt es einige Dinge, die man mitbringen sollte. In der Regel wird man gebeten, einen Arztbericht oder eine Überweisung mitzubringen, um sicherzustellen, dass man für den Test geeignet ist. Es kann auch hilfreich sein, bequeme Kleidung zu tragen, die sich leicht ausziehen lässt, um den Zugang zur Brust zu erleichtern.

Was spricht gegen eine Mammografie, welche Risiken gibt es?

In der Regel gibt es bei einer Mammografie keine schwerwiegenden Risiken oder Nebenwirkungen. Die meisten Frauen empfinden die Mammografie als unangenehm, aber nicht schmerzhaft. Einige Frauen können jedoch kurzzeitig Schmerzen, Blutergüsse oder Empfindlichkeit in der Brust haben. In seltenen Fällen kann es zu einer Verletzung oder Komplikation kommen, wie zum Beispiel einer Blutung oder Infektion, aber dies ist äußerst selten.

Es gibt jedoch bestimmte Fälle, in denen eine Mammografie nicht empfohlen wird. Dazu gehören schwangere Frauen, Frauen mit Brustimplantaten oder Frauen, die eine Biopsie oder Operation an der Brust hatten, bei der Narbengewebe vorhanden ist. In diesen Fällen kann eine Mammografie ungenaue oder schwer zu interpretierende Ergebnisse liefern. Es ist wichtig, mit einem Arzt oder einer Ärztin zu sprechen, um zu entscheiden, ob eine Mammografie geeignet ist und welche alternativen Optionen zur Verfügung stehen.

Wie schmerzhaft ist die Mammografie?

Die Mammografie kann für einige Frauen schmerzhaft sein, da die Brust zwischen den Platten des Mammografiegeräts zusammengedrückt wird. Der Druck kann als unangenehm oder sogar schmerzhaft empfunden werden, aber er dauert normalerweise nur einige Sekunden, während die Bilder aufgenommen werden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Schmerzempfindungen individuell unterschiedlich sind und daher für jede Frau anders sein können.

Frage und Antwortenbubbel.

Häufige Fragen (FAQs) zur Mammografie

Wie unterscheidet sich die digitale Mammografie von der herkömmlichen Mammografie?Was sind die Vor- und Nachteile der Tomosynthese-Mammografie im Vergleich zur herkömmlichen Mammografie?Was sind die Risiken und Vorteile der Brust-MRT im Vergleich zur Mammografie?Wie oft sollte eine Frau eine Mammografie durchführen lassen?Was ist besser: Mammografie oder Ultraschall?

Eine Mammografie liefert Gewissheit, eine Krebsversicherung Sicherheit.

Eine Krebsversicherung kann für die Brustkrebsvorsorge von Vorteil sein, da sie finanzielle Unterstützung bieten kann, um zusätzliche Untersuchungen wie Mammografien, Ultraschalluntersuchungen und Brust-MRTs durchzuführen, die möglicherweise nicht von der Krankenversicherung abgedeckt sind. Darüber hinaus kann eine Krebsversicherung bei einer Brustkrebsdiagnose dazu beitragen, die Kosten für Behandlungen wie Operationen, Chemotherapie und Strahlentherapie zu decken und die finanziellen Belastungen für die betroffene Person und ihre Familie zu reduzieren. Eine Krebsversicherung bietet somit eine zusätzliche Absicherung und kann dabei helfen, sich bei der Brustkrebsvorsorge und -behandlung besser aufgehoben zu fühlen.

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