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Eine Frau ist bei der Krebsvorsorge und lässt eine Mammografie durchführen

Krebsvorsorge für Frauen – darauf sollten Sie achten!


Das Wichtigste vorab

  • Krebsvorsorge für Frauen: Meistens geht es um Gebärmutterhals-, Brust-, Haut- und Darmkrebsvorsorge.
  • Ab dem 20. Lebensjahr gibt es regelmäßige Krebsvorsorgeuntersuchungen für Frauen. Wer Risikogruppe ist bzw. erblich vorbelastet ist, sollte sich in kürzeren Abständen untersuchen lassen.
  • Krebsvorsorge hat viele Gesichter: Untersuchungen sind das eine, für den Ernstfall vorsorgen das andere. Mit unserer Krebsversicherung Digital sichern Sie sich bereits bei Krebsdiagnose (über 300 Krebsarten) eine von Ihnen vorab festgelegte Einmalzahlung.

 

 

Im Bereich der Krebsvorsorge unterscheiden sich Mann und Frau in manchen Punkten. Manche Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig für beide Geschlechter (Darmkrebsvorsorge, Hautkrebsvorsorge etc.), wieder andere nur relevant für eines der beiden (z.B. Prostatakrebsvorsorge). Die Krankenkasse bietet verschiedene Vorsorgeprogramme zur Krebsfrüherkennung. Wir haben die Informationen für Sie zusammengetragen.

 

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Welche Untersuchungen beinhalten die Krebsvorsorge bei Frauen?

Etwa ab dem 20. Lebensjahr gibt es Krebsvorsorgeuntersuchungen für Frauen. Besonders bei erblicher Vorbelastung ist Vorsicht geboten: Wer Krebsfälle in der näheren Verwandtschaft hatte bzw. hat, sollte mit dem Arzt abklären, ob besondere Vorsorgeschleifen sinnvoll sind.

In den allermeisten Fällen richten sich die Untersuchungen zur Krebsvorsorge bei Frauen gegen die folgenden Krebsarten:

  • Gebärmutterhalskrebs
  • Brustkrebs
  • Hautkrebs
  • Darmkrebs
  • Etc.

Gebärmutterhalskrebs

Bereits ab dem 20. Lebensjahr haben Frauen die Möglichkeit, Krebsvorsorgeuntersuchungen gegen Gebärmutterhalskrebs beim Gynäkologen vornehmen zu lassen. Sollten sich Auffälligkeiten ergeben, wird in der Regel in einem gesonderten Termin besprochen, wie man weiter vorgehen sollte. Der Check-up beinhaltet dabei verschieden Schritte:

  • Begutachtung & Tastuntersuchung: Gibt es Veränderungen oder Verhärtungen im Bereich der äußeren Genitalien?
  • Betrachtung mithilfe eines Spiegels: Wie geht es Scheide und Muttermund am Gebärmutterhals?
  • Entnahme von Scheidensekret: Mithilfe eines Wattestäbchen wird Scheidensekret entnommen und unter dem Mikroskop untersucht. Lassen sich Unregelmäßigkeiten feststellen, gibt es verdächtige Entzündungsanzeichen?
  • Abstrich vom Gebärmuttermund & Gebärmutterhals: Durch den Pap-Test lassen sich mögliche Veränderungen untersuchen. Gebärmutterhalskrebs (und Vorstufen) lassen sich so erkennen.

Brustkrebs

Ab dem Alter von 30 Jahren können Frauen, die gesetzlich krankenversichert sind, 1x pro Jahr eine Tastuntersuchung der Brust vornehmen lassen. Dabei untersucht der behandelnde Arzt das Brustgewebe und die Achselhöhlen. Tipp: Lassen Sie sich erklären, wie Sie sich am besten selbst regelmäßig abtasten können. Mindestens genauso wichtig wie die Brustkrebsvorsorge bei Frauen beim Gynäkologen, ist das eigene, aktive und regelmäßige Überwachen.

Spätestens ab dem 50. Lebensjahr können Frauen 1x alle 2 Jahre eine Mammografie durchführen lassen. Dort wird die Brust geröntgt und auf Auffälligkeiten hin untersucht. Veränderungen, Verhärtungen & Co können so schnell entdeckt und behandelt werden. Frauen, die zur Risikogruppe gehören, können unter Umständen bereits vor dem 50. Geburtstag mit regelmäßigen Mammografie-Checkups starten.

 

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Hautkrebs

Gilt für Frauen und Männer gleichermaßen: Ab dem 35. Lebensjahr können sich gesetzlich Versicherte 1x alle 3 Jahre vom Hautarzt (bzw. geschulter Allgemeinmediziner) auf Hautkrebs untersuchen lassen. Dabei untersucht der Arzt den gesamten Körper auf Auffälligkeiten der Haut. Schwarzer Hautkrebs („malignes Melanom“) und weißer Hautkrebs können im Zuge dieses Checkups entdeckt werden. Als Faustregel gilt: Je früher Hautkrebs bzw. mögliche Vorstufen entdeckt werden, desto einfacher lässt er sich behandeln.

Darmkrebs

Im Zuge der Darmkrebsvorsorge untersucht der Arzt grundsätzlich zwei Dinge: Den Darm an sich und den Stuhl des Patienten. Dabei tastet der Arzt über den Anus (After) Teile des Darms ab und untersucht ihn auf Verhärtungen bzw. Unregelmäßigkeiten. In der Krebsvorsorge wird die Stuhlprobe vor allem auf Blut hin untersucht, da dies ein Krebssymptom sein kann.

Wie oft sollte Frau zur Krebsvorsorge gehen?

Faustregel: Ab 20. Jahren regelmäßig in verschiedenen Formen (Gebärmutterhals-, Brust-, Haut-, Darmkrebsvorsorge etc.), erblich vorbelastete Frauen in höherer Frequenz. Abhängig von der erblichen Vorbelastung können die empfohlenen Krebsvorsorgetermine bereits in früheren Jahren vorgenommen werden. Lassen Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt beraten: Krebsvorsorge bei Frauen ist vor allem auch individuelle Vorsorge. Bei manchen Patientinnen können manche Checkups wichtiger sein als andere.

Zu den Vorsorgeterminen für Frauen

 

Gut zu wissen: Wie oft sollte man zur Gynäkologin gehen?
Genaue Abstände hängen grundsätzlich von der eigenen Gesundheit ab. Als Faustregel hat sich etabliert: Alle 6 bis 12 Monate sollte man als Frau einen Termin beim Gynäkologen wahrnehmen. Wichtig: Auch, wenn es keine Beschwerden gibt. Eine aktive Krebsvorsorge beinhaltet auch generell ein aktives Auseinandersetzen mit Vorsorge und Arztbesuchen.

Wie oft zahlt die Krankenkasse die Krebsvorsorge beim Frauenarzt?

Krebsvorsorge ist nicht gleich Krebsvorsorge: Manche grundsätzlichen Vorsorgeuntersuchungen übernimmt in gewissen Abständen die gesetzliche Krankenkasse, manche nicht. Oftmals ist es zudem entscheidend, bei welcher Krankenkasse man ist – und in welchem Tarif.

Handelt es sich bei der Krebsvorsorge für Frauen beispielsweise um Brustkrebsvorsorge, Darmkrebsvorsorge, Hautkrebsvorsorge oder Gebärmutterhalskrebsvorsorge im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, übernimmt die Krankenkasse in fest definierten Zyklen. Auch im Rahmen der „Checkups“ beim Arzt (z.B. ab Check-up mit 35 Jahren) lässt sich Krebsvorsorge betreiben. Lassen Sie sich dazu am besten vom behandelnden Arzt beraten.

Finanzielle Krebsvorsorge für Frauen: Krebsversicherung

Krebsvorsorge aus einer anderen Perspektive ist die Krebsversicherung. Wer sich optimal absichern möchte, kümmert sich nicht nur um Vorsorge bzw. Früherkennung, sondern auch um den Ernstfall. Eine Krebsversicherung zahlt dem Betroffenen eine hohe Einmalzahlung – bereits bei Diagnose eines versicherten Krebs (über 300 Krebsarten versichert).

 

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